Ambulanter Hospizdienst für Kinder & Jugendliche

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Rhein-Erft-Kreis bietet Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zu einem Alter von 27 Jahren kostenfreie, professionelle Beratung und Unterstützung.

Eine lebensbedrohliche oder lebensverkürzende Erkrankung von Kindern stellt die ganze Familie vor eine enorme Herausforderung und bedeutet ab Diagnosestellung eine hohe Belastung für alle Familienmitglieder.

Dabei geht jede Familie ihren ganz individuellen Lebensweg und findet eigene Bewältigungsstrategien, um mit der Erkrankung und deren Folgen umzugehen.

Im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst ist es unsere Aufgabe, die Familie ab Diagnosestellung auf ihrem individuellen Weg zu begleiten und bestmöglich zu unterstützen. 

Daher klären zunächst hauptamtliche Koordinationskräfte zusammen mit der Familie, welche Form der Unterstützung hilfreich sein und zur Entlastung beitragen könnte. Die enge Vernetzung mit anderen Institutionen in der Umgebung hilft dabei, individuell auf die Bedürfnisse der Familien eingehen zu können.

Wünschen sich die Familien kleine Atempausen und eine Entlastung in ihrem Alltag, besuchen geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter*innen die Familien ca. einmal die Woche in ihrem Zuhause. Sie schenken den Kindern oder Jugendlichen dabei wertvolle Zeit zum Spielen, für Gespräche, zum Vorlesen, Basteln oder Spazierengehen. Auch die Geschwister der erkrankten Kinder und Jugendlichen können von den Ehrenamtlichen begleitet werden und davon profitieren, dass die Aufmerksamkeit eines einfühlsamen Erwachsenen alleine ihnen gilt.

Die Begleitung kann ab dem Erhalt der Diagnose beginnen und erstreckt sich über die Lebens- und Sterbenszeit des Kindes oder des Jugendlichen und endet erst dann, wenn die Familie es wünscht. Die Begleitung der familiären Trauerphase kann somit auch ein wichtiger Bestandteil der Unterstützung sein. 

Sind Sie, Ihre Familie oder Bekannte von einer Erkrankung eines Kindes, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen betroffen? Dann nehmen Sie ganz unverbindlich und unbürokratisch Kontakt zu unseren hauptamtlichen Koordinatorinnen auf. Wir informieren und beraten Sie gerne!